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Damen scheitern in Relegation

Nein, das hatte man sich anders vorgestellt beim TSV Nittenau. Die Damen 1 konnten bei den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Regionalliga nicht mal einen Satz gewinnen und bleiben damit mindestens für ein weiteres Jahr in der Bayernliga. Sowohl gegen Gastgeber SV Inning wie auch gegen den TSV Deggendorf blieb das Team von Trainer Hans-Jürgen Porsch deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Zumindest einen Sieg wollte der TSV am Samstag in Inning am Ammersee holen, das hätte vielleicht sogar gereicht, um einer ohnehin schon sehr gute Saison noch das I-Tüpfelchen aufzusetzen. In die erste Partie gegen den Zweiten der Bayernliga Süd, den SV Inning, startete man gut und lag schnell mit drei Punkten in Führung. Doch da war der Gegner noch nicht richtig im Spiel – und er steigerte sich fortan von Punkt zu Punkt. Beim TSV klappte die Annahme nicht, ansonsten eigentlich eine der Stärken der Mannschaft. Dementsprechend wirkungslos blieben die Schnellangriffe und über die Außenpositionen konnten die TSV-Angreiferinnen nicht genügend Druck erzeugen. Überhaupt musste den Nittenauerinnen die Abwehr des SVI geradezu wie eine Gummiwand vorkommen. Der Gegner brachte durch teilweise spektakuläre Abwehraktionen fast alle Bälle irgendwie zurück in Spiel. Dies raubte dem TSV zusehends den Nerv; immer, wenn’s darauf ankam, machte man einen überflüssigen Fehler mehr als der Gegner. Symptomatisch das Ende des ersten Satzes: Inning führte 24:23, Nittenau schlug einen Aufschlag ins Netz und vorbei war der psychologisch stets so wichtige erste Durchgang. Auch danach fand der TSV nie zu seinem druckvollen Spiel der regulären Saison, zwingende Netzaktionen waren einfach zu selten, um die jetzt immer stärker aufspielenden Gastgeberinnen in Verlegenheit zu bringen. So gingen die Sätze zwei und drei relativ klar an den Gegner.

Trainer Hans-Jürgen Porsch sprach davon, dass sein Team mit dem Druck wohl nicht zurecht gekommen war. Zwar wäre der Aufstieg in die Regionalliga kein absolutes „Muss“, doch nach der tollen Saison hatten sich alle Spielerinnen wohl noch mehr ausgerechnet. Die rund 50 in einem Fanbus mitgereisten TSV-Anhänger dagegen blieben optimistisch und unterstützten ihr Team auch gegen den TSV Deggendorf großartig. Nittenau konnte die Nervosität jetzt besser in den Griff bekommen und spielte gegen den Regionalligaachten gut mit, doch letzten Endes gingen auch jetzt alle Sätze an den Gegner aus Niederbayern. Immer dasselbe Bild: Nittenau war mal zwei Punkte vorn, es folgt ein Aufschlagfehler, danach eine schlechte Annahme – und schon war’s wieder vorbei mit der Führung. Deggendorf, das anschließend auch den SV Inning bezwang und somit in der Regionalliga bleibt, zeigte die insgesamt reifere Spielanlage und gewann verdient mit 3:0.

Trotz allem hielt sich bei Spielern, Offiziellen und Fans die Enttäuschung in Grenzen. Abteilungsleiter Thomas Seidl: „Die Mädels haben trotzdem eine super Saison gespielt. Gerade in den Heimspielen haben wir den Zuschauern stets ein Reisenspektakel geliefert. Schade nur, dass wir uns heute so deutlich unter Wert verkauft haben.“ Trainer H.-J. Porsch bedankte sich auf der Rückfahrt beim tollen Nittenauer Anhang und versprühte bereits wieder seinen nie zur Neige gehenden Optimismus: „Wir waren in den letzten vier Jahren Fünfter, Vierter, Dritter und Zweiter. Ist ja klar, wie es dann nächste Saison laufen wird!“ Das ist zwar noch Zukunftsmusik, doch man wird sich auch für nächste Saison wieder auf ein oder zwei Positionen verstärken. Mal sehen, was dann im nächsten Frühjahr dabei raus springt…

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